Pimp my Newsletter

Der Aufbau eines professionellen Newsletters

Geben Sie sich zu erkennen

Ein Leser der seine Emails öffnet, sollte auf den ersten Blick erkennen von wem die Email stammt. Achten Sie darauf, dass Ihre Firma als Absender klar zu erkennen ist, sonst könnte der Newsletter direkt im Papierkorb landen.

Mit der Betreffzeile Interesse wecken

Betreffzeile und Kopfteil werden von fast allen Email-Programmen im Vorschaufenster angezeigt. Dieser Bereich ist der Wichtigste des gesamten Newsletters. Achten Sie einmal darauf, wie viele Firmen, diesen wichtigen Platz mit ihrem Firmenlogo und einem nichts sagenden Anschreiben füllen. Dies ist der Bereich, der dem Leser zuerst ins Auge fällt. Steht hier nichts lesenwertes, wird die Email gelöscht und alle Mühe war umsonst!

Sprechen Sie Ihre Kunden persönlich an

Die persönliche Anrede eröffnet den elektronischen Brief. Egal ob online oder offline, die persönliche Anrede erhöht die Chancen, dass Ihre Werbung auch gelesen wird. Die meisten Versender benutzen die Anrede „Sehr geehrter Herr ..." oder „Guten Tag Herr ...". Im Anschluss daran folgt ein kurzes Anschreiben von etwa 3-5 Zeilen Länge, dass „persönlich" unterschrieben ist. Häufig findet man auch ein Foto vom Absender.

Reißen Sie an, worum es geht

Auf das kurze Anschreiben folgen die Meldungen. Die Themen Ihres Newsletters, angerissen in kurzen und präzisen Überschriften, die neugierig machen. Unter die Überschriften gehört ein kurzer Teaser (ein Kurztext, der Aufmerksamkeit erregen und neugierig machen soll), er nennt die wichtigsten Fakten.

Die wichtigste Meldung steht am Anfang, die unwichtigste am Ende.

 

Beispiele von Bild.de:

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Die Meldungen sollen Interesse an einem Thema wecken. Über einen Hyperlink kommt der Leser auf die Homepage, wo er ausführliche Informationen zu diesem Thema erhält.

Die Formalien zum Schluss

Unverzichtbar, aber erst zum Ende Ihres Newsletters, die formalen Elemente. Sie sind verpflichtet Ihren Lesern eine einfache Möglichkeit zum Abbestellen zu bieten. Keinesfalls fehlen darf das Impressum. Für alle Publikationen gibt es eine Kennzeichnungspflicht, die alle Kontaktdaten wie Postadresse, Telefonnummer und Email-Adresse beinhalten. Nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber wichtig: Ermöglichen Sie begeisterten Abonnenten den Newsletter per Knopfdruck weiter zu empfehlen.

 

Eine gute Kundenbeziehung? Beziehen Sie Ihre Kunden ein.
Seit dem Web 2.0 ist er in aller Munde, der User Generated Content (USG). Die Leser einer Webseite betätigen sich als Autoren und verfassen eigene Inhalte. Für den Herausgeber eines Newsletters hat das gleich zwei Vorteile: Er weiß zuverlässig, welche Themen seine Kunden interessieren und er betreibt eine Art kostenloser Marktforschung. Er erhält gratis kostbares Wissen über die Wünsche, Vorlieben und Interessen seiner Kunden.

Wenn Sie auf Ihrer Internetseite ein Forum für Ihre Kunden schaffen, können Sie diese Themen aufgreifen und in Ihrem Newsletter verwenden. Bieten Sie Lösungen, für die am häufigsten genannten Fragen und Probleme. Damit schaffen Sie einen hohen Grad an Leserbindung und sorgen für zuverlässige Besucherzahlen.


Weitere Möglichkeiten Ihre Kunden einzubeziehen:

 

Button zum 'Newsletter weiterempfehlen'

Sie haben viel Zeit und Mühe in Ihren Newsletter investiert und Ihre Kunden finden ihn wirklich gelungen? Bestimmt werden sie ihn gern weiter empfehlen. Über einen speziellen Button, machen Sie es Ihren Kunden die Empfehlung ganz einfach.

 

Kommentare vom Leser

Die meisten Firmen interessiert die Meinung ihrer Kunden. Machen Sie es Ihren Lesern leicht, über einen Link auf Ihrem Newsletter, einen Kommentar zu einem Thema abzugeben. Nicht selten lässt sich der Inhalt der Kommentare auch für die redaktionelle Arbeit nutzen.

 

Gewinnspiele

Über ein Gewinnspiel können Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen einer breiten Masse präsentieren. Ein Gewinnspiel entfaltet eine Sogwirkung, die auch potentielle Neukunden anzieht. Natürlich sollten Sie ein Produkt verlosen, das vor allem für Ihre Zielgruppe interessant ist. Die so generierten Daten nutzen Sie für den hauseigenen Newsletter oder für andere Werbemaßnahmen. Bitte achten Sie darauf ein Werbeeinverständnis vom den Gewinnspielteilnehmern einzuholen, bevor die E-Mail Adresse erfasst und per Double-Optin bestätigt wird. Bitte informieren Sie sich über die rechtlichen Vorschriften.

 

Einfache Abmeldung mit Bestätigungsmail

Für die Abonnentenzufriedenheit ist auch die einfache und unkomplizierte Abmeldung sehr wichtig. Ein Newsletter sollte die Möglichkeit bieten, sich mit einem Klick abzumelden. Schön ist, wenn die Abmeldung dem Abonnenten kurz bestätigt wird (confirmed Opt-Out).

 

Zum Schluss: Ihr Leser soll Kunde werden - aber wie?
Die Essenz des erfolgreichen Newsletters ist die kostenlose, hochwertige Information, dass wurde hier schon mehrfach betont. Doch Sie wollen Ihre Leser nicht nur binden, sondern auch zu Kunden machen, ohne sie mit Werbung zu erschlagen.
Häufig wird der Weg gewählt, im Anschluss an einen spannenden Artikel, einen Absatz Werbung mit einem Link einzuflechten oder interessante Informationen gleich mit Produktempfehlungen zu verknüpfen. Auf diese Weise steht die Information im Vordergrund und es wird auf eine weniger plakative Weise geworben. Selbstverständlich dienen die bereitgestellten Informationen der Absicht zu verkaufen und es ist grundsätzlich sinnvoll, neben einen interessanten Artikel auch ein passendes Angebot zu platzieren. Sehen Sie Ihren Newsletter einfach als Chance, Ihre Leser eher behutsam, über Argumente an Ihre Produkte oder Dienstleistungen heranzuführen.


Ihr Newsletter ist gelungen, Ihre Leser sind überzeugt und möchten Kunden werden. Aber wie? Viele Newsletter enden mit einem netten Adieu und dann? Wenn Sie etwas anbieten, dann geben Sie Ihrem Kunden auch die Möglichkeit zu handeln. Bieten Sie eine automatische Bestellfunktion, einen gut sichtbaren Link oder ein Antwortformular für eine Email. Machen Sie Ihrem Kunden die Bestellung so einfach wie möglich. Wer lange darüber nachdenken muss, wie er an das angebotene Produkt kommen kann, klickt meist schon wieder weiter.